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Pfarre

kircheUrkundlich erstmals genannt wird die Kirche in der Mitte des 12. Jahrhunderts. Die alte Kirche wurde von den Türken im Jahre 1532 niedergebrannt, der Wiederaufbau dauerte bis etwa 1545.

Die von den Bauern beim Pflügen immer wieder entdeckten Grabinschriften und -reliefs aus der Römerzeit (z.T. aus der Mitte des zweiten nachchristlichen Jahrhunderts) wurden beim Bau der Kirche verwendet bzw. an deren Außenwand und der Friedhofsmauer eingemauert. Hier gerieten sie in Vergessenheit und treten bei Renovierungen kontinuierlich zu Tage. Einige dieser Reliefs kann man an der Südwand der Kirche bzw. an der nördlichen Friedhofsmauer besichtigen. An das Langhaus mit zum Teil romanischen Mauern fügt sich der spätgotische Chor. Gut sichtbar sind das spätgotische Netzrippengewölbe und der eingezogene Fronbogen, im mittleren Joch befindet sich das Heiliggeistjoch. Der Hochaltar mit den Statuen der Heiligen Sebastian und Rochus datiert in das ausgehende 18. Jahrhundert. Das Altarblatt, ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert, stellt die Taufe Christi dar.

Kontakt:

Pater Bruno Heberle, SVD
Pfarramt Feldkirchen bei Graz
Kirchengasse 4
8073 Feldkirchen bei Graz
Tel. 0316/29-10-60
e-mail: feldkirchen.graz-seckau.at

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